Während die AfD in Deutschland einen Triumphzug nach dem anderen feiert, klammert sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) an seine Illusionen. In einem Interview mit der türkischen Zeitung Hürriyet gibt sich der erkenntnisresistente Linke im CDU-Gewand optimistisch und behauptet: Der Aufstieg der AfD sei „nicht unumkehrbar“.

Der Beleg, den Wüst dafür anführt, ist geradezu grotesk. Er verweist stolz auf die Kommunalwahl in NRW, bei der die AfD „nur“ 14,5 Prozent geholt habe – also zwei Prozent weniger als bei der

Wüsts Realitätsverweigerung: Der linke CDU-Ministerpräsident glaubt noch an das Ende der AfD

Bundestagswahl. Dass die Partei damit im Vergleich zu 2020 um satte 9,4 Prozentpunkte zugelegt hat, blendet der CDU-Mann geflissentlich aus. 14,5 Prozent nach 5,1 Prozent – für Wüst ein Grund zum Feiern. So sieht Realitätsverweigerung in der Altparteien-Blase aus.

Wüst will über Inhalte reden – aber ändert nichts

„Wir müssen über Inhalte reden“, faselt Wüst, während seine Regierung in Düsseldorf seit Jahren genau das Gegenteil von dem tut, was die Bürger fordern. Er warnt, es sei „gefährlich“, dass Bürger nicht mehr glaubten, ihre Anliegen bei den Etablierten anbringen zu können. Der Grund dafür ist er selbst und seine Politik.

Die Menschen haben längst erkannt, dass Wüst und die anderen Altparteien – SPD, Grüne, FDP, Linke – Teil desselben gescheiterten Systems sind. Sie reden von Migrationspolitik und Energiekosten, tun aber nichts. Die Grenzen bleiben offen, die Energiekosten explodieren, und Wüst fliegt lieber für drei Tage in die Türkei, um den 65. Jahrestag der Gastarbeiter-Anwerbung zu feiern und von „Vielfalt der Kulturen“ zu schwadronieren.

„Ohne die Menschen mit türkischen Wurzeln hätte es den Wiederaufbau so nicht gegeben“, so Wüst in Ankara – während in NRW die Infrastruktur verrottet und die Bürger die Rechnung für seine links-grüne Politik bezahlen.

Wüsts Realitätsverweigerung: Der linke CDU-Ministerpräsident glaubt noch an das Ende der AfDDas Ende ist absehbar. Schon bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und sogar in Berlin zeigte sich, was Wüst bis heute nicht versteht: Die Wähler tilgen die Altparteien gerade von der Landkarte. Wüst wird als einer der letzten linken CDU-Ministerpräsidenten Geschichte sein – weggekegelt von der siegreichen AfD, die er bis zuletzt für umkehrbar hielt.

 

Wüsts Realitätsverweigerung: Der linke CDU-Ministerpräsident glaubt noch an das Ende der AfDWüsts Realitätsverweigerung: Der linke CDU-Ministerpräsident glaubt noch an das Ende der AfD