Während im Münsteraner Rathaus Millionen für den unnötigen Rückbau funktionierender Kreisverkehre verplant werden, zeigt sich auf regionaler Ebene das traurige, wahre Gesicht der aktuellen Haushaltspolitik. Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster brennt die Hütte: Am 8. Juli findet eine brisante Anhörung zu den drastischen geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe und anderen sozialen Bereichen statt.

Rotstift bei den Schwächsten: Der Kahlschlag im sozialen Netz von Westfalen-Lippe!Betroffen von diesem finanziellen Kahlschlag sind ausgerechnet Menschen mit Behinderungen, Familien, Alleinerziehende und die vielen Vereine, die Tag für Tag unersetzliche Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Wenn der Staat kein Geld mehr hat, um die Schwächsten in unserer Mitte adäquat zu unterstützen, dann hat die Politik ihre Prioritäten grundlegend falsch gesetzt!

Als Kriminalwissenschaftler und Abgeordneter weiß ich genau, dass das kaputtgesparte soziale Netz direkt zu sozialer Instabilität und Frustration führt. Diese Kürzungen sind das bittere Resultat einer verfehlten Wirtschaftspolitik der etablierten Parteien, die unser Land in die Rezession getrieben haben. Anstatt die eigene Verwaltung zu verschlanken und ideologische Klientelpolitik zu beenden, wird der Mangel nun nach unten weitergegeben. Wir als AfD fordern eine radikale Kehrtwende in der Haushaltsführung: Steuergelder müssen zuerst für die Kernaufgaben unseres Staates und den Schutz der eigenen Bürger aufgewendet werden. Soziale Kälte darf nicht zur politischen Normalität in Westfalen werden!

Quelle: Verbändeanhörung des LWL in Münster zu Kürzungen im Sozialbereich (08.07.2026).