Wer in Münster wohnt, zahlt sich dumm und dusselig – jetzt ist es amtlich. Im neuesten Gebührenvergleich des Bundes der Steuerzahler NRW landet Münster bei den Abfallgebühren auf dem
traurigen ersten Platz. Nirgendwo in Nordrhein-Westfalen wird der Bürger bei der Müllentsorgung so zur Ader gelassen wie hier.
Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger verfehlter Kommunalpolitik. Während die grün-rot geführte Stadtspitze Unmengen an Steuergeld in ideologische Symbolprojekte versenkt, werden die Grundbedürfnisse der Bürger immer teurer. Statt effizienter Verwaltung und Entlastung erleben wir eine städtische Gebührenspirale ohne Ende.
Die Stadt hat die Aufgabe, die kommunale Daseinsvorsorge bezahlbar und verlässlich zu gestalten – nicht ihre Bürger als Melkkuh für den städtischen Haushalt zu behandeln. Wer den Bürgern immer tiefer in die Taschen greift, muss sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in die kommunale Handlungsfähigkeit schwindet.
Schluss mit der Gebührentreiberei in Münster

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