Der Erfolgsautor und profunde  Islamkenner Thilo Sarrazin kommt im März 2019 nach Münster und wird sein neuestes Buch „Feindliche Übernahme“ vorstellen und erläutern. In diesem Buch beschreibt uns Sarrazin faktenreich und mit großer Liebe zum Detail und mit scharfem analytischen Verstand die zahlreichen Aspekte, die sich für uns Deutsche aus der massiven Einwanderung besonders von Muslimen ergeben. Leider sind die vielfältigen Probleme sehr viel größer als die von etlichen Blauäugigen reklamierte Bereicherung.

Der Islam kennt keine Trennung von Religion und Staat, er stellt die Scharia über das Grundgesetz und über die Menschenrechte. Der Mann steht über der Frau, die Gleichberechtigung der Geschlechter ist unbekannt. Frauen werden, häufig gegen ihren Willen, sehr früh verheiratet und kriegen viel mehr Kinder als die europäischen. Dadurch verschiebt sich die demografische Lage in 2-3 Generationen total, die Deutschen werden im eigenen Land zur Minderheitsgesellschaft.

Anzeichen für die Unterwerfung unter die neue Kultur gibt es zahlreiche. Die Islamisierung ist nicht mehr wegzudiskutieren. In zahlreichen Städten entstehen immer mehr Parallelgesellschaften. Der Islam fordert im Gegensatz zu anderen in Deutschland vertretenen Religionen Sonderrechte, die aber in islamischen Ländern nirgendwo anderen Religionen eingeräumt werden.

Sarrazin analysiert sehr kenntnisreich die islamischen Gesellschaften weltweit. Fast überall, wo der Islam Mehrheitsreligion ist, gibt es keine Demokratie, eher diktatorische Strukturen, relativ viel Armut, wenig Fortschritt, Bildungsferne, Stagnation, Korruption, Vetternwirtschaft, mangelnde Reformbereitschaft und Bevölkerungsexplosion. Diese führt zu einem enormen Migrationsdruck, dem Europa und insbesondere Deutschland infolge seiner sehr hohen Sozialtransfers ausgesetzt sind. Bisher hat die deutsche Regierung, außer vagen Absichtserklärungen, kein Konzept zur Abwehr dieser Überflutung vorgelegt. Es fehlt wohl auch ganz einfach an der notwendigen Einsicht und am politischen Willen. Kritiker des politisch-konservativen Kopftuch-Islam werden in die rechte Ecke gestellt. Das offene Aussprechen von Problemen wird als Hilfe für rechte Parteien diffamiert.

Im Koran selbst liegen die Wurzeln für die großen Defizite der sehr unterschiedlichen islamischen Gesellschaften und auch die Wurzeln für Gewalt, Herrschaftsstreben, patriarchale Strukturen und auch für Terrorismus. Der Koran unterscheidet grundsätzlich zwischen Gläubigen und  Ungläubigen, zwischen gut und böse. Die Gläubigen kommen in den Himmel, die anderen in die Hölle. Das Höllenfeuer wird immer wieder drastisch und angsteinflößend als Drohung vor Augen gestellt.

Der Koran ist nicht nur zur religiösen „Erbauung“, sondern auch als komplette Lebenshilfe zu verstehen. Wer den Koran kennt (und viele Suren auf arabisch, auch ohne sie zu verstehen, rezitieren kann), darf sich überlegen fühlen. Er braucht keine anderen Bücher mehr. Der (idealtypische) Muslim schwankt deshalb zwischen Überlegenheitsgefühl einerseits und  Opferrolle und Minderwertigkeitsgefühlen hin und her.  An Misserfolgen und Fehlentwicklungen sind immer die anderen schuld. Selbsterkenntnis ist fehl am Platz.

Sarrazin räumt gründlich mit der These vieler westdeutscher Intellektueller auf,  der Islamismus (und Terror) habe nichts mit dem Islam zu tun. Ganz im Gegenteil. Er bezieht sich immer wieder auf  „liberale“ und aufgeklärte Islamkenner, z.B. Bassam Tibi, Hamed Abdel Samad.

Er zitiert gerne auch Buschkowsky, den früheren Bürgermeister von Berlin-Neukölln, den ehrlichen und pragmatischen Politiker ohne Scheuklappen.

Das Kopftuch ist für Sarrazin ganz eindeutig ein Kampfzeichen des politischen Islam, ein sehr trauriges Zeichen für die fortgeschrittene Unterdrückung der Frau. Das Kopftuch hat weltweit zugenommen, in Kairo, Islamabad, Istanbul, Berlin. Deutliches Zeichen für zunehmenden Fundamentalismus.  Sarrazin sieht den auch in Deutschland. Er glaubt nicht daran wie viele Gutmenschen, dass  in 2-3 Generationen die Muslime sich in Deutschland integriert haben werden und das Problem nicht mehr besteht. Im Gegenteil.  Er warnt vor Verharmlosung. Der Druck auf unsere Gesellschaft wird durch die enorme demografische Veränderung gefährlich werden. Auch der Bevölkerungswissenschaftler Prof. Heinssohn wird zitiert.

Sarrazin hat eine besondere Vorliebe für Statistiken und ihre Auswertung. Er stützt seine meist negativen Beobachtungen zum Islam auf tausende Details, niemand kann ihm also „Vorurteile“ vorwerfen oder Islamophobie. Das  wäre absurd!

Mit Statistiken (und nicht mit Bauchgefühl) beweist Sarrazin, dass etliche Muslime in Deutschland große Bildungsdefizite haben, vor allem Frauen, dass sie häufiger die Schule abbrechen, dass sie weniger an der Kultur des Gastlandes interessiert sind.

Im weltweiten Ranking von Universitäten belegen islamische Universitäten die hinteren Plätze. Ebenfalls relativ gering ist die Zahl von Erfindungen, Patenten, Übersetzungen; überhaupt die Lesekultur im islamischen Bereich lässt zu wünschen übrig. Das Forschungsinteresse ist unterdurchschnittlich.

Sarrazin traut sich auch auf ein absolutes Tabuthema einzugehen: die Kriminalität der Zuwanderer. Mit etlichen Zahlen und Statistiken (soweit sie überhaupt erhoben werden, und nicht in Schubladen verschwinden) beweist er, dass Deutschland sich keinen Gefallen mit der Einwanderung aus Nordafrika und aus dem Nahen Osten tut (um es mal sehr diplomatisch auszudrücken…).

Er unterscheidet sehr genau zwischen den verschiedenen Einwanderungsgruppen. Die Einwanderung aus nicht-muslimischen Ländern sieht er durchaus positiv, soweit sie kontrolliert und begrenzt ist und – dem Gastland von Nutzen ist. Also Sarrazin „Ausländerfeindlichkeit“ oder „völkisches Bewusstsein“ vorzuwerfen, ist so ungefähr das Dümmste, was seine Kritiker machen können.

Aufschlussreich sind die zahlreichen Parallelen zwischen Sarrazin und der AfD. Diese Partei kommt so gut wie gar nicht vor, Parallelen werden nicht thematisiert.

Thilo Sarrazin ist SPD-Mitglied und möchte nach meinem Wissensstand das auch bleiben. Er möchte eine radikale Umker der Einwanderungspolitik seiner Partei und der Regierung erreichen. Die ist – leider – überhaupt nicht in Sicht. Die abendländische Kultur mit unseren Werten ist in größter Gefahr.

Sarrazins Buch ist äußerst empfehlenswert, es ist unterhaltsam und gleichzeitig wissenschaftlich, es kennt keine Tabus. Sein Buch sollte in keiner Bibliothek eines bildungshungrigen Deutschen fehlen.

 

Es grüßt Sie herzlich,

Michael Jahn

Vorstand Kreisverband Münster